22. Oktober 2015

Die Bestimmung - Insurgent

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

(Rezension geschrieben von Andrea)

 

 
Produktinformationen:


ISBN: 978-3-570-16156-2
Hardcover: 512 Seiten
Autor: Veronica Roth
 Verlag: cbt Verlag
Amazon: Klick.
Preis: 17,99€




Die Rezension auf dem Blog, wird sich etwas von der auf Lovelybooks unterscheiden. Auf LB wird das ganze etwas, naja, seriöser und hier soll das ganze etwas unterhaltsamer und weniger ernst werden. Da ihr nun gewarnt seid, viel Spaß bei der Rezension :)

 Inhalt:
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...(Quelle: randomhouse.de)

Jaa, ich war zu faul eine eigene Inhaltsangabe zu schreiben. Vergebt mir.

Rezension:

Wo soll ich nur anfangen? Vielleicht mit den Punkten, die mir an diesem Buch gut gefallen haben. Aber was hat mir überhaupt gefallen? Da muss ich jetzt tatsächlich in meinem Hirn graben, denn viel ist es leider nicht gewesen.

Zum einen gefällt mir das Buchcover. Das Amite Zeichen und die Farbwahl sind schön gewählt. Genauso wie Schrift und unten die Skyline.

In Punkto Story konnte mich das Buch leider so gar nicht überzeugen, das einzige was ich darüber gutes zu sagen habe, ist das Ende. Schöne Auflösung des ganzen, das einem doch Lust auf mehr macht, selbst wenn man sonst eher wenig mit dem Buch anfangen konnte. Tatsächlich bin ich gespannt wie die Autorin das ganze im letzten Buch auflöst.
Bei den Charakteren kann ich auch nur sagen, das ich es gut fand, wie Beatrice's Gefühlszustand am Anfang beschrieben wurde. Oft liest man ja in Dystopien wie teils locker die Protagonisten Schicksalsschläge wegstecken. Tris hingegen ist psychisch total angeschlagen und trauert ausgiebig.
Christina gefiel mir auch unglaublich gut. Sie ist eine der wenigen Personen, im zweiten Buch, die sich nicht komplett verändert hat.

Tja, und das war es auch schon was ich positives über das Buch zu sagen habe. 
Kommen wir nun zu den Sachen, die mir nicht gefallen haben:
Zum einen wäre da diese Liebesgeschichte zwischen Four und Tris. Es ging mir so.auf.den.Zeiger! Die beiden sind Jugendliche, die sich ineinander verknallt haben, aber Tris stellt es so da, als wären sie füreinander bestimmt. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie viele Monate die beiden zusammen sind. Schätzungsweise würde ich sagen so um die 6 Monate (maximal). Bei der kurzen Zeit in der die beiden sich kennen, wundert Tris sich das Four ihr nicht zu 100% vertraut? Das ist so Schwachsinnig! Aber Four ist nicht besser. Er vertraut Tris kein Stück, wirft ihr aber vor sie würde ihm nicht vertrauen. Es war für mich unglaublich anstrengend dieses dämliche Gezanke der beiden zu lesen. Teilweise habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt die Seiten zu überspringen, habe es leider Gottes aber nicht getan. Warum muss es im 2. Buch einer Trilogie immer zwischen dem Liebespärchen kriseln!? Es nervt mich so langsam, vor allem wenn es so dumme und vorgeschobene Gründe sind! Im ersten Buch vertrauen sich die beiden fast schon blind um im zweiten Buch ist das dann alles vergessen? Aber das beste kommt ja noch. Da die beiden ja das Pärchen schlechthin sind, ist am Ende natürlich alles Friede, Freude, Eierkuchen.
Während die Liebesgeschichte mich total angenervt hat, musste ich beim lesen immer wieder feststellen, das sich die Geschichte oft auf der Stelle bewegte und es viele Kapitel gab, die mich gelangweilt haben, weil einfach nichts passiert ist. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl die Story dreht sich im Kreis. Natürlich gab es auch Kapitel, die mich gefesselt haben, aber nachdem ein gewisser Charakter gestorben ist, war für mich irgendwie die Luft raus. Allgemein konnten mich die Charaktere in diesem Buch nicht überzeugen. Es wurden Nebencharaktere gekillt, damit man als Leser genauso trauert wie Tris. Das ging bei mir nach hinten los. Die Charaktere, die gestorben sind, gingen mir größtenteils einfach am Allerwertesten vorbei. Ich mein, die meisten von denen hatten nicht sonderlich viele Sätze im Buch oder kamen nicht oft genug vor, als das ich eine Verbindung zu ihnen aufgebaut und den Verlust dann als schmerzlich empfunden hätte. 

Ehrlich gesagt frage ich mich auch warum eine Fraktion wie die Ferox immer vorschnell und mehr als dämlich handelt. Sind die Ken, die einzigen klar denkenden Personen in diesem Buch? Ich hatte echt das Gefühl, der Großteil der anderen Fraktionen denkt nur in einem bestimmten Muster und die Ken sind die einzigen, die Entscheidungen abwägen und ordentliche Pläne machen um Probleme zu lösen. Wobei, so ganz richtig ist das auch nicht. Tris ist ja auch für die Ken geeignet und sie trifft in diesem Buch eine fragwürdige Entscheidung nach der anderen. Tris und nachdenken, bevor sie handelt? Unmöglich. Lieber mit dem Kopf durch die Wand und sich seitenweise Vorwürfe machen. Yaaay. Aber gut, die Welt dreht sich ja alleine um Tris. Da kann man ja nachvollziehen, das sie immer wieder Dinge abziehen muss, um im Mittepunkt zu stehen. Eigentlich möchte sie das ja nicht, aber ihr bleibt ja NIE eine andere Wahl. 
Achso, ganz lustig ist auch das Schachteldenken von Tris. Es gibt nur die bösen und die Guten. Dazwischen gibt es nur Peter. Ja ihr habt richtig gelesen. Peter ist der einzige der von Tris nicht als Böse oder Gut angesehen wird. Er bewegt sich irgendwo dazwischen, aber alle anderen Menschen sind entweder das eine oder das andere.
Am besten höre ich jetzt hier auf. Auch wenn es oben vielleicht zwischendurch anders klingt, ich möchte das Buch nicht haten oder unnötig schlecht reden. Immerhin gab es bestimmte Kapitel, die ich wirklich gut fand und auch die Hintergrundidee gefällt mir immernoch. Das einzige was mir absolut nicht zusagen wollte, ist diese Charakterentwicklung vom Großteil der Charaktere ,die dämliche Beziehungskrise und Tris (die 0815 Heldin, die sich immer opfern will).

Abschließende Meinung:
Für mich war dieses Buch enttäuschend. Ich hätte deutlich mehr erwartet, vor allem nach dem actionlastigen Ende des ersten Buches. Allerdings ist das Ende recht vielversprechend, weswegen ich auch den dritten Teil lesen werde. Von mir gibt es leider nur 2 von 5 verrückte Gesichter. 


 Habt ihr das Buch gelesen? Stimmt ihr mir zu oder seid ihr ganz anderer Meinung? Lasst es mich in den Kommentaren wissen :)
Andrea

1 Kommentar:

  1. Hey Andrea,
    sehr schöne Rezension, ich kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen. Mir ging das ewige hin und her auch ganz schön auf die Nerven. Es ist zwar schon ewig her, dass ich die Bücher gelesen habe, aber ich meine das mir damals Teil 3 am schlechtesten Gefallen hat. Nach Teil 1, hätte ich da definitiv mehr von den Nachvollgern erwartet.

    LG Maria

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